Face Music - Catalog - Uganda

  • Ensemble Pearl
    - Traditional music of the Bantu women
    from Uganda - Vol. II




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P & C December 1998
- Face Music / Albi

- last update 03-2016


- FM 50055 - P & C 2010
more information songs in German

In Afrika sind verschiedene ethnische Gruppen beheimatet, von denen jede ihre eigene Musiktradition besitzt. Dabei handelt es sich um ein traditionelles musikalisches Erbe, das mündlich über Jahrhunderte von einer Generation zur anderen überliefert wurde. Trotz äusserer Einflüsse achtet die Mehrheit dieser ethnischen Gruppen auch weiterhin ihre jeweiligen traditionellen Musikstile, welche wiederum eine starke musikalische und kulturelle Identität etablieren müssen und auch weiterhin besitzen, und übt sie auch aus.

Die ugandische Musik ist im Allgemeinen rhythmisch, wobei die Komplexität dieser Rhythmen mit den unterschiedlichen ethnischen Gruppen variiert. Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der unterschiedlichen Instrumentation wider. Einige musikalische Formen werden auf einfachen Instrumenten gespielt, während andere, insbesondere dabei die Tanzmusik, in Ensembles mit komplexer Instrumentenzusammensetzung gespielt werden. Die afrikanische Musik ist gewöhnlich pentatonisch, aber einige Stämme setzen auch eine sechsstufige Ganztonleiter ein. Die in der Vokalmusik eingebettete Literatur dient dazu, die sozialen Gemeinschaften zu transformieren, so etwa in ihrer strukturellen Anpassung.

Obwohl in Uganda eine Vielzahl an ethnischen Gruppen eine Heimat gefunden hat, trifft man gewöhnlich eine breite linguistische Unterscheidung zwischen der Bantu sprechenden Mehrheit, die in den zentralen, südlichen und westlichen Teilen des Landes lebt, und der nicht-Bantu-sprechenden Gruppe, die im östlichen, nördlichen und nordwestlichen Teil des Landes beheimatet ist (diese Gruppe kann auch in nilotische und zentralsudanesische Völker unterteilt werden).


Das Volk der Bantu

Das Wort "Bantu" selbst bedeutet einfach "Menschen". Diese Stämme haben alle Bantu als Kernsprache gemeinsam, während ihre eigenen Sprachen für gewöhnlich viele Dialekte und Variationen umfassen. Die ethno-linguistische Bantu-Gruppe soll ihre Ursprünge in Westafrika (Kamerun) haben. Sie sind Teil der Niger-Kongo-Sprachfamilie und weisen eine gemeinsame starke Ahnengeschichte mit einer Gruppe von Sprachen auf, die heute im südöstlichen Nigeria. Die Bantu kamen aus Zentralafrika, von wo aus sie damit begannen, um 2.000 v. Chr. in andere Teile des Kontinents vorzustossen. Man glaubt, dass diese Wanderungen das Ergebnis eines zunehmend beständigeren landwirtschaftlichen Lebensstils waren: obwohl nur wenig Land nötig war (viel weniger als für das Grasen der Herden erforderlich ist), musste das Land fruchtbar und gut bewässert sein, damit dessen Kultivierung eine lebensfähige Alternative darstellen konnte. Der Bevölkerungsdruck in Zentralafrika kann somit für die ersten Wanderbewegungen der Bantu verantwortlich gewesen sein.

Bantu sprechende Völker waren wahrscheinlich in den Süden Ugandas am Ende des ersten Jahrtausends vor Christus eingewandert, und bis zum fünfzehnten oder sechszehnten Jahrhundert hatten sie zentralisierte Königreiche entwickelt. Ihre Sprachen werden als östliches und westliches Lacustrine klassifiziert. Die westliche Form umfasst die Gebiete um die Grossen Seen Ostafrikas (Viktoria, Kyoga, Edward und Albert in Uganda). Zur östlichen Gruppe gehören das Baganda-Volk (deren Sprache Luganda ist), aber auch die Basoga, die Bagisu und viele kleinere Gruppen in Kenia, Tansania und am Zambezi Fluss gesprochen werden, wo die Monomatapa Könige den berühmten Great Zimbabwe Komplex errichtet hatten.

Die Wanderbewegungen kleiner Gruppen aus der Region der Grossen Seen in den Südosten verliefen schneller, wobei die ersten Siedlungen weit verbreitet nahe der Küste und nahe von Flüssen lagen – aufgrund zu vergleichsweise harten Bewirtschaftsbedingungen in Gegenden, die vom Wasser weiter entfernt lagen. Pioniere hatten das moderne KwaZulu-Natal in Südafrika bis 300 n.Chr. erreicht, und die moderne nördliche Provinz (mit dem älteren Namen Transvaal) hatten sie bis 500 n.Chr. erreicht. Es ist aber nicht geklärt, wann die Bantu in die Savannen im Süden gezogen waren. Diese Gegenden liegen heute in der Demokratischen Republik Kongo, in Angola und in Sambia. Vom 16. Jahrhundert an kam es gehäuft zu solchen Staatsbildungen, was wahrscheinlich auf eine höhere Bevölkerungsdichte zurückgeht. Dies wiederum führte zu spezialisierteren Arbeitsteilungen, einschliesslich dabei wiederum der militärischen Kraft; zur gleichen Zeit wurde die Emigration immer schwieriger; dies ist ebenfalls auf vermehrten Handel zwischen den afrikanischen Gemeinschaften und mit europäischen und arabischen Händlern sowie den Küstenvölkern (Swahili) entlang der Küsten (Indischer Ozean) zurückzuführen, wobei es im Bereich der Wirtschaft zu neuer wirtschaftlicher Aktivität kam, und wobei neue Techniken in der politisch-geistigen Ritualisierung des Adels als Quelle nationalen Stolzes und Gesundheitsbewusstseins entwickelt wurden.

Die Ausbreitung von Bantu war eine lange Reihe von Wanderbewegungen, die sich über ein Jahrtausend zogen, eine Vermischung von Sprache und Wissen hinaus in die benachbarten Völker und von diesen wieder zurück in die Heimat; weiters trug auch die Bildung neuer Gesellschaftsgruppen dazu bei, in welchen zwischen Gemeinden geheiratet wurde, sowie auch die Tatsache, dass kleine Gruppen in die Gemeinschaften zogen und kleine Gruppen in neue Siedlungsgebiete wanderten. Bantu-Sprecher entwickelten neue Methoden der Landwirtschaft und Metallverarbeitung, was den Menschen ermöglichte, neue Gebiete mit stark unterschiedlichen ökologischen Systemen in größerer Dichte zu besiedeln als die Jäger und Sammler, die der Heimat verbunden waren (die ursprünglichen Bewohner dieser Regionen). Zur selben Zeit übernahmen die Bantu sprechenden Menschen in Ost- und Südafrika das System der Tierhaltung von den Menschen, auf die sie während ihrer Wanderungen trafen; sie wiederum gaben diese neue Lebensform an die Jäger und Sammler (San-Völker) weiter, so dass die Tierhaltung den fernen Süden Afrikas bereits Jahrhunderte vor den Bantu sprechenden Wanderern selbst erreichte. Linguistische und genetische Beweisstücke dafür stützen die These, dass die Ausbreitung des Bantu eine der bedeutendsten Wanderbewegungen der Menschheit sowie eine der wichtigsten kulturellen Transformationen innerhalb der vergangenen Jahrtausende in Afrika darstellt.

Einige nacheinander folgende Wanderströmungen folgten den Spuren der ersten Wanderbewegung in Wellen während des folgenden Jahrtausends. Diese Wanderbewegungen waren weder geplant noch spontan, sondern sie erfolgten schrittweise im Laufe von Hunderten oder Tausenden von Jahren, wobei viel Zeit für die Bantu-Völker blieb, ihre Kultur zu verbreiten und durch andere Kulturen, mit denen sie, entweder durch Assimilierung oder, was wahrscheinlich seltener der Fall war, durch Eroberung in Kontakt kamen, beeinflusst zu werden. Die Bantu-Kultur kam wahrscheinlich aus dem Westen, etwa zwischen 2000 bis 1000 vor Christus, und wahrscheinlich aus dem Süden, wobei sie dabei auch ein Gebiet gestreift hatte, das jetzt die Demokratische Republik Kongo (früher Zaire) bildet. Bis zum Jahre 600 vor Christus hatten sich die Bantu-Völker über enorme Gebiete verteilt, wobei dabei eine Fläche abgedeckt wurde, die das heutige Tansania und Mozambique an der ostafrikanischen Küste bildet und bis an die südafrikanische Küste und im Westen bis in Teile Angolas reicht. Alle diese Wander- und Integrationsbewegungen führten zur Entwicklung von mehr als fünfhundert Sprachen, die mit der Bantu-Sprache verwandt und um dieses afrikanische Gebiet herum versprenkelt sind.

Die Geschichte der Bantu-Bewegung selbst ist etwas kompliziert, und zwar nicht zuletzt, weil der Prozess der Fusion und gegenseitigen Beeinflussung, der mit den benachbarten Völkern erfolgte, bedeutete, dass die uns jetzt bekannten Stämme bis etwa vor frühestens fünfhundert Jahren nicht als einzelne, selbständige Gruppen auftraten. Und während die Bantu-Völker auf andere Völker trafen und diese auch absorbierten, übernahmen sie auch die Geschichten und Traditionen der assimilierten Völker.

Als Bauern machten die Bantu immer gut bewässerte Gebiete ausfindig, Gebiete, die oftmals in den Hochebenen lagen, und sie waren auch die ersten, die zum Zweck der Landwirtschaft grossflächige Waldrodungen vornahmen, was dazu führte, dass selbst heutzutage jedes Jahr durch Erosion viele von Bantu besiedelte Gebiete enorme Mengen an Mutterboden verlieren. Obwohl die Neuankömmlinge oftmals vertrieben wurden, und obwohl sie manchmal mit früheren Bantu-Einwanderern, kuschitischen Völkern (von welchen sie gewisse Hirtenpraktiken übernahmen) oder den Jägern und Sammlern, auf die sie trafen, fusionierten, blieb die Identität der Bantu im Wesentlichen dieselbe, nämlich ihr Vertrauen in die Landwirtschaft und somit ein relativ fester und beständiger Lebensstil. Es überlebten aber auch andere kulturelle Bantu-Elemente, und diese nicht nur in Kenia: dabei handelt es sich um kosmologische Glaubensbekenntnisse, so etwa den Glauben an einen einzigen Schöpfergott, und weiters den Glauben an ein Weiterleben der Vorfahren als Geister oder Vermittler zwischen den Lebenden und Gott.

Die Gusii, Kuria und Luhya vom Viktoriasee sind Nachfahren der Bantu-Gruppen, die möglicherweise am frühesten eingewandert waren, und man glaubt, dass sie die Praktik des Eisenschmelzens und die Verwendung von Eisenwerkzeugen in die Gegend eingeführt haben. Obwohl offensichtlich ist, dass die Bantu nach Norden gezogen sein mussten, um jene Gebiete zu besiedeln, die heute Uganda und Kenia umfassen, weisen die mündlich überlieferten Erzählungen auf die zentralen Hochländer im Norden - gewöhnlich auf die Nyambene Hügel, die nördlich des Mount Kenya liegen - als Wiege der Bantu hin (d.h. vor einigen fünf Jahrhunderten). Von dort zogen, wie es in der mündlichen Überlieferung heisst, die Vorfahren der heutigen Kikuyu, Meru, Embu, Chuka und Kamba und möglicherweise auch anderer, nach Süden in die Ausläufer des Mount Kenya selbst, wo sie sich schliesslich in ihre heutigen Siedlungsgebiete verteilten. Dies weist darauf hin, dass die Bantu, als sie endlich in Kenia angekommen waren, viel nördlichere Gebiete erreichten und besiedelten, als sie es heute tun, und später wurden sie entweder von den Niloten oder Kuschiten zurückgedrängt. Diese Theorie wird von anderen mündlichen Erzählungen gestützt, nach welchen die Bantu der zentralen Hochländer nicht aus dem Norden oder Westen zugezogen waren, sondern vielmehr von der Küste des Indischen Ozeans in den Osten. Die Bantu der Küstengebiete selbst - die "neun Stämme" der Mijikenda mit den Pokomo - sind aber alle davon überzeugt, dass ihre Ursprünge in einem semimythischen Ort im Norden liegen, der Shungwaya heisst und sich wahrscheinlich im heutigen Somalia befindet.


- mehr Informationen unter: Uganda the country and the people - Bantu tradition


Volksgeschichten

Volksgeschichten sind das Merkmal einer Gemeinschaft, sie spiegeln die Geschichte, traditionellen Werte und über Generationen angehäufte Weisheiten wider. Jede Kultur besitzt ihre eigene Sammlung traditioneller Geschichten, die mündlich von einer Generation zur nächsten Generation übermittelt wurden.

Baganda-Frauen haben diese Geschichten ihren Kindern jeden Tag nach der Arbeit und bevor diese ins Bett gehen erzählen müssen. In einigen Geschichten besitzen Tiere, Vögel und Pflanzen menschliche Eigenschaften (Seelen), mithilfe welcher sie sprechen und mit den Menschen eine Beziehung entwickeln können. Sie besitzen ein übernatürliches Element, wodurch sie nur in den Volksgeschichten Aufgaben bewältigen können.

Geschichten waren für die Tradition und Kultur in Buganda immer von enormer Wichtigkeit. Die junge Generation lernte dadurch über die Vergangenheit ihres Königreichs, sie wurden dadurch über ihre Vorfahren, kulturellen Tabus, historischen Lebenswerte etc. belehrt.
In der Tradition stellten die Geschichten oder Legenden eine Hauptquelle für die Erziehung im afrikanischen Lebensstil, in dem es um orale Teilnahme ging, dar, und auf diese Art und Weise wurde der jungen Generation Wissen über ihre Kultur, ihr Volk und ihren historischen Hintergrund nähergebracht.


Traditionelle Geschichtenerzähler (Barden und Grioten)

Die alte Tradition des mündlichen Geschichtenerzählens von Barden und Grioten ist noch immer lebendig. Jedes Volk besitzt seine ganz eigene Bezeichnung für diese äusserst kultivierte und höchst spirituelle Disziplin, da diese Künstler wahre Meister im Rezitieren von Epen und vielen anderen Geschichten sind. Die Kraft und Ausstrahlung dieser Geschichtenerzähler ist atemberaubend, und sie führen durch die Erfahrungen, die jeder Mensch in seinem Leben macht. Es ist ein echtes Privileg, diese immer noch ungebrochene und sehr lebendige Tradition gesehen zu haben; eine Tradition, die Tausende von Jahren überlebt hat und nichts mit dem modernen Neuaufleben des Geschichtenerzählens (Liedermacher) zu tun hat. Ihre Rollen sind oft die von spirituellen Lehrern, für welche die Geschichten und die Musik zum Medium werden, wie auch die von Historikern und Traditionsbewahrern. Heutzutage entdecken die Menschen diese orale Tradition mit ihrer Weisheit, mit dem Vergnügen, Geschichten über das echte Leben der Menschen und ihre Wurzeln zu erzählen, erneut (Liedermacher).

Die traditionelle afrikanische Kunst des Geschichtenerzählens wurde innerhalb der Gemeinschaft und Gemeinde getragen. In den afrikanischen Gesellschaften nahm jeder einzelne am formellen und informellen Geschichtenerzählen teil, es war eine interaktive orale Darbietung - eine solche Art der Beteiligung stellt einen wesentlichen Teil des, traditionellen afrikanischen Gemeinschaftslebens dar und bildet dabei die Grundlage für das Training in einer ganz spezifischen mündlichen Kunstform und Fähigkeit. Diese Erzählungen werden in einem interaktiven "Rede-Antwort-Spiel" durchgeführt; überall in Afrika liefert der Solist die Geschichte (die Liedzeile), und die Gemeinde stimmt den Chor ein, d.h. "sie stimmt während des Liedes zu".
Es gibt Geschichten, die auf Höhlenwänden gezeichnet wurden und in frühen Zeiten in Felszeichnungen dargestellt wurden (z.B. das Volk der San in Südafrika). Gemalte Geschichten wurden dazu verwendet, die Kraft der Natur zu erklären, die normale Menschen nicht verstehen konnten und die in die Form von Geschichten übersetzt werden musste. Es gibt auch Geschichten über die Schöpfer, Götter und Helden; Geschichten, die die Menschen an Verhalten erinnern, das gut ist und für andere hilfreich, an Tabus, wie auch an Verhalten, das schlecht ist und nicht akzeptiert wird. Diese Geschichten weisen ein Grundthema oder eine Lehre auf, die über Generationen weitergegeben wurde.

In Afrika gibt es zwei Arten von Geschichtenerzählern. Die bekanntesten Erzähler sind die Grioten aus Westafrika. Bei ihnen handelt es sich um Erzähler der Geschichte, um Lobliedsänger und musikalische Entertainer: sie kennen die gesamte Familiengeschichte mancher Familien, wissen über deren Kämpfe sowie jene ihrer Vorfahren Bescheid; sie wissen, wer wen wann und wo geheiratet hat; und sie kennen alle Kinder, die geboren wurden. Sie erzählen auch die Geschichten ganzer Dörfer – Geschichten von Festen und Hungersnöten, Geschichten von Wohlstand und Zerstörung, Geschichten von guten und von schlechten Zeiten. Sie liefern ihre Darbietung bei grossen jährlichen Feierlichkeiten, wo es grosse Versammlungen gibt, um diesen ganz bestimmten Anlass zu feiern und Zeremonien durchzuführen. In Westafrika konnte man nur Griot werden, wenn man in eine Familie von Grioten hineingeboren wurde. Das Wissen wird von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Bei manchen Stämmen, wie etwa den Malinke aus Mali, sind die Grioten Teil einer Kaste, einer individuellen sozialen Gruppe. Mitglieder dieser Kasten können nicht ausserhalb dieser heiraten.
Die zweite Art von afrikanischen Geschichtenerzählern bietet ihre Kunst an ganz alltäglichen Plätzen dar, so z.B. auf Marktplätzen, bei Festivals oder anlässlich von Familienfeiern. Diese Geschichtenerzähler tragen manchmal Hüte, oder sie stellen ihre "Geschichtennetze" aus, auf welchen Dinge wie ein Knochen, ein Totenschädel oder eine Rassel aufgehängt sind. Jedes dieser Dinge steht für eine Geschichte, die erzählt werden kann.

Die afrikanische Geschichtenerzählkunst und Redekunst sind höchst ausgefeilte und kultivierte Kunstdarbietungen. Diese lebendigen Traditionen überleben und passen sich an die Herausforderungen der Modernisierung an, die charakteristisch für das heutige Afrika ist; und diese Kunst hat sich, auf ganz typisch afrikanische Art und Weise, in neue Kunstformen ausgebildet, und mit all diesen Einflüssen bereichern sie den menschlichen Erfahrungsschatz und dessen kreative Ausdrucksformen weltweit. In der heutigen Zeit werden solche Erzählformen und Theatergruppen auch beim Unterricht von Kindern eingesetzt: auf diese Weise werden die Kinder angeregt, teilzuhaben und teilzunehmen, und die Geschichten werden zu gemeinsamen Erfahrungen, die alle machen.


Lieder des Volkes der Baganda

Das Volk der Baganda bildet die grösste ethnische Gruppe in Uganda, wenngleich sie nur 16,7 % der Bevölkerung ausmachen. (Der Name Uganda, der Suaheli-Ausdruck für Buganda, wurde von den öffentlichen Stellen der Briten 1884 angenommen, als diese das Uganda-Protektorat etablierten, das sich in Buganda befand).

Sie sprechen einen Bantu-Dialekt, der als Luganda bezeichnet wird und zur Niger-Kongo-Sprachfamilie gezählt wird. Wie viele andere afrikanische Sprachen, handelt es sich auch hierbei um eine tonale Sprache, was bedeutet, dass manche Wörter mithilfe von Tonstufen unterschieden werden. Wörter, die gleich geschrieben werden, haben aber eine unterschiedliche Bedeutung. Diese Sprache ist sehr reich an Metaphern und Sprichwörtern.

Buganda liegt in Zentraluganda, und es handelt sich dabei um die Region des Volkes der Baganda. Das Zentrum dieses Gebietes ist Kampala-Stadt. Die Grenzen Bugandas bilden im Süden der Viktoriasee, im Osten der Viktoria Nil und im Norden der See Kyoga. Das Königreich umfasst 52 Clans. Zur Zeit handelt es sich dabei um das grösste der traditionellen Königreiche.

Ihre Musik ist hauptsächlich langsam, wobei mehr Augenmerk auf ein regelmässiges Metrum gelegt wird. Sie besteht aus kontrastierten Lyriken und Jodlern (schwingenden Vokallinien). Da sie ihren Ursprung bei den negroiden Völkern haben, umfassen sie eine Vielzahl von Liedformen wie Schlaflieder, historische Lieder, Arbeitslieder, Zeremonienlieder, Loblieder für den König (Kabaka), Hochzeitslieder etc. Diese sind rein pentatonisch. Die meisten Vokallinien besitzen eine responsoriale Form, Soloform und Chorusform. Da diese Lieder vokal sehr dominant sind, dienen sie hauptsächlich der sozialen Transformation. Begräbnisse sind wichtige Zeremonien und auch soziale Feste.

Die Baganda durchlaufen Zeit ihres Lebens die folgenden Stufen: omwana (Kind), omuvubuka (Jugendlicher) und omusajja oder omukazi (Mann oder Frau). Nach dem Tod wird man ein omuzima (Geist), und die Baganda glauben auch an Wiedergeburt (Reinkarnation). Nach der Geburt wird die Nabelschnur für eine spätere Verwendung in einer als Kwalula Abaana bezeichneten Zeremonie aufbewahrt. Während dieser Zeremonie versammelt sich das Kind mit den anderen Mitgliedern der Familie seines Vaters, um seinen/ihren Namen zu erhalten. Man erwartet, dass Mädchen und Buben in ihrem Verhalten dem entsprechen, was die Baganda als mpisa (Anstand) bezeichnen. Dazu gehört, sich Erwachsenen gegenüber gehorsam zu verhalten, Besucher mit Höflichkeit zu begrüßen und (gilt für Mädchen) korrekt zu sitzen. Die sexuelle Erziehung von Mädchen verläuft systematischer als jene der Jungen. Die Schwester des Vaters (Ssenga) ist für Mädchen die wichtigste und bedeutendste moralische Autorität. Grossmütter belehren junge Mädchen nach ihrer Menstruation, während einer Phase der Abgeschiedenheit und Zurückgezogenheit, über sexuelle Angelegenheiten und zukünftige Aufgaben im Haushalt. Ehe und die Geburt von Kindern sind die Voraussetzungen für den Status eines Erwachsenen. Frauen tragen typischerweise eine Tracht, die als Busuuti bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein bodenlanges, farbenprächtiges Leinenkleid mit einem quadratischen Halsausschnitt und kurzen Puffärmeln. Das Kleidungsstück wird mit einer Schärpe gehalten, die direkt unterhalb der Taille über den Hüften befestigt wird, sowie mit zwei Knöpfen auf der linken Seite des Ausschnittes. Traditionellerweise war das Busuuti schulterfrei und aus Rindentuch gefertigt. Das Busuuti wird zu allen festlichen und zeremoniellen Anlässen getragen. Die traditionelle Kleidung der Baganda-Männer ist der Kanzu, ein langes, weisses Baumwollgewand. Zu speziellen Anlässen wird es über einer Hose mit einer Anzugjacke im westlichen Stil getragen.

Busuuti –
children rests on the mothers back for mobility
Kanzu –
with a Western-style suit jacket
Die Rinde einer Art des Feigenbaums, die als Mutuba bezeichnet wird, wird in Wasser eingeweicht und daraufhin mit einem Holzschlägel geschlagen. Dies ergibt ein weiches Material, das bemalt und danach in verschieden grosse Streifen geschnitten wird. Die grösseren Streifen werden traditionellerweise in den Häusern als Trennwände verwendet. Die kleineren Stücke wurden mit schwarzer Farbe gefärbt und von den Frauen als Bekleidung getragen. Dies wurde daraufhin durch das Rindentuch Busuuti ersetzt. Rindentuch wird heute für dekorative Platzdecken, Untersetzer sowie als Muster für verschiedene Arten von Karten verwendet.

Das Grundnahrungsmittel der Baganda ist Matooke (eine tropische Frucht aus der Familie der Bananen). Sie wird gedünstet oder gekocht und gemeinsam mit einer Erdnusssosse oder einer Fleischsuppe serviert. Weiters essen sie Eier, Fisch, Bohnen, Erdnüsse, Rind, Geflügel und Ziegen und je nach Jahreszeit auch Termiten und Heuschrecken. Alltägliches Gemüse sind auch Kohl, Bohnen, Pilze, Karotten, Cassava, Süsskartoffeln und verschiedene Arten von Grüngemüse. Zu ihrem Nahrungsplan gehört auch Obst wie süsse Bananen, Grapefruit, Passionsfrucht und Papaya. Aus Bananen (Mwenge), Ananas (Munanansi) und Mais (Musoli) werden auch Getränke gemacht. Die Baganda besitzen zwar Besteck, bevorzugen es aber, mit ihren Händen zu essen, insbesondere zu Hause. Ihre Heime sind aus Flechtwerk und Lehmverstrich gebaut (verflochtene Äste und Zweige, die mit Ton und Matsch verschmiert wurden). Im Allgemeinen besitzen diese Häuser Stroh- oder Wellblechdächer. Wohlhabendere Bauern leben in Häusern aus Zement mit Schindeldächern. Gekocht wird für gewöhnlich in einem separaten Kochhaus über einem offenen Holzfeuer. Die traditionelle Bezeichnung für Ehe lautet jangu enfumbire (komm und koch für mich). Nach der Hochzeit wurde ein neuer Haushalt gegründet, für gewöhnlich im Dorf des Ehemanns. Der Ehemann und Vater ist der Herr. Kinder und Frauen knieten vor dem Ehemann, um ihm Respekt zu zollen und Ehrerbietung darzubringen. Auch wurde ihm als erstem das Essen serviert. Die Korbflechterei stellt immer noch eine weitverbreitete Kunstform dar. Diese Matten sind farbenprächtig und aufwändig gestaltet. Die meisten Baganda sind Kleinbauern, die in ländlichen Dörfern leben. Fruchtbarer roter Tonboden, milde Temperaturen sowie ausreichend Regen schaffen eine gute Umgebung für die ganzjährige Verfügbarkeit von Kochbananen, dem Hauptnahrungsmittel, sowie der saisonalen Produktion von Kaffee, Baumwolle und Tee als für den Verkauf bestimmte Produkte.

Traditionelle Tänze - Jeder Stamm in Uganda besitzt zumindest traditionelle Tänze. Zum Beispiel "Baakisiimba, Nankasa, Muwogola" ist ein traditioneller Tanz, der ihren Ursprung im Palast des bugandischen Königs hatte. Der Palast des Kabakas war ein ganz spezieller Platz, wo königliche Tänzer und Trommler regelmässig ihre Kunst darboten. Es wird oft von allen getanzt, was bereits in der Kindheit seinen Anfang nimmt.

Rätsel, Mythen und Legenden erzählen vom Ursprung und von der Geschichte der Baganda wie auch dem Tagwerk der echten Welt. Die bedeutungsvollste Legende erzählt von Kintu, dem ersten Kabaka (König). Man glaubt, dass er eine Frau namens Nambi heiratete. Walumbe (Tod) bringt Krankheit und Tod zu Kindern und auch Erwachsenen. Bis heute lebt der Tod auf der Erde, ohne dass jemand weiss, wann er erscheinen und wen er mitnehmen wird.

Die Baganda glaubten an übermenschliche Geister. Balubaale waren die Männer, die den Menschen in den Tod überführten.  Mizimu waren die Geister toter Menschen. Sie glaubten, dass die Seele weiterlebt. Die höchste Allmacht war der Schöpfer, Katonda.
Einige andere Balubaale (etwa 37) besassen ganz besondere Funktionen: es gab den Gott des Himmels, den Gott des Regenbogens, den Gott des Sees etc. Für alle diese erbauten sie spezielle Schreine oder Tempel. Im Tempel diente ein Medium oder Priester, das/der die Herrschaft über den Tempel besass. Sie glaubten auch an spirituelle Kräfte, insbesondere dabei an Hexerei; man glaubte auch, dass Hexen Krankheit und anderes Unglück hervorbringen konnten. Die Menschen trugen oftmals Amulette (Glücksbringer), um ihre bösen Kräfte abzuwenden. Die wichtigsten Geister waren die Muzimu oder Ahnen, die die Lebenden in ihren Träumen besuchten und manchmal vor drohenden Gefahren warnten. Der Balubaale-Kult existiert nicht mehr. Der Glaube an die Ahnen und die Kraft der Hexen ist aber immer noch weitverbreitet.

Jeder Clan besass ein Totem, das von keinem Clanmitglied gegessen werden durfte: einen Grashüpfer (nsenere), Lungenfisch sowie eine Auswahl an Bohnen. Rituelles Essen: Essen, das mit Feiern und Zeremonien assoziiert wurde: Matooke (Kochbananen), Sesam, Pilze, Huhn und gewisse Fische haben bei den Zelebrationen der Kiganda eine grosse Rolle gespielt. Geschenke in der Form von Brautgeld waren typisch für Hochzeiten, auch für die Zeremonie der Namensgebung, insbesondere anlässlich der Geburt von Zwillingen.

- mehr Informatione zu dem Baganda Volk siehe: Uganda the country and the people - Bantu tradition

Sarah Ndagire


1. Obulo bwaffe
- Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: male voice, adungu (bow harp)
- Lawrence Lubega: male voice, adungu bass

Vögel singen und streiten wie auch die Menschen.
- Sie richten eine Botschaft an die Ältesten der Dorfgemeinschaft, eine Ermahnung zur Vorsicht im Umgang mit Kindern. Wenn man ein schlechtes Vorbild liefert und ihnen Hausarbeiten zuordnet, für die sie nicht geeignet sind, ist das noch lange keine Garantie für eine gute Erziehung, besonders wenn ein Mitglied der Familie abwesend ist.


2. Kiyiri omulangira - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: male voice, engoma (Uganda drum)
- Lawrence Lubega: male voice, amadinda (xylophone)

Angebote von Fremden anzunehmen, kann oft gefährlich werden, vorab wenn es um etwas Essbares geht.
- Die Geschichte erzählt, wie ein Mädchen überlebte, weil es gut erzogen wurde. Sie isst das ihr von einem Fremden angebotene Stück nicht, sondern sie bewahrt es auf. Sollte dieser seine Meinung ändern und das Geschenk zurückhaben wollen, so kann sie es zurückgeben. Wenn es aber in der Zwischenzeit verdorben ist, weil man es nicht sofort gegessen hat, muss man halt die Konsequenzen tragen.

3. Lwaki etooke liyitibwa etooke - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: akadongo kabaluru (thumb piano)

Die Banane (tooke) wurde im Königreich Buganda zur Hauptnahrung.
- Vor langer Zeit kam der König auf den Geschmack, Bananensaft zu trinken, da dieser nach längerer Zeit durch Gärung wie Alkohol mundete.
- Es gibt verschiedene Sorten von Bananen und wie diese heute genutzt werden: Aus den Essbananen „bogoya“, die gereift sind, wird „ndiizi“, ein Bananenbier, hergestellt, oder sie werden auch gekocht „kivuuvu“; „matooke“, die Kochbanane wird mit Erdnussbuttersauce serviert.


5. Kaleeba - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: male voice
- Lawrence Lubega: male voice, endingidi (one-string-fiddle)

Hartes Arbeiten und eiserner Wille bringen uns nicht immer ans Ziel. Auch das, was wir uns wünschen oder ausdenken, wird nicht immer möglich sein. Doch Konzentration und Entschlossenheit kann uns dahin führen, es zu erreichen, doch erst wenn wir alles andere besiegt haben.

6. Enyonyi muzinge - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: male voice
- Lawrence Lubega: male voice, adungu (bow harp), drum

Ältere Menschen und auch unsere Eltern geben uns dauernd Ratschläge, und wir Kinder werden mit solch wichtigen Erfahrungen erzogen. Doch unser Verhalten ist nicht immer so, wie es uns gelehrt wurde. Wir halten uns nicht immer daran, was wir gehört haben. Wir lassen unsere Neugier spielen und versuchen Dinge auszuprobieren, vor denen wir gewarnt wurden. Das kann aber gefährlich werden.

8. Lwaki enkoko etakula - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: akadongo kabaluru (thumb piano)

Wenn sich Hühner beim Suchen und Scharren der Erde rückwärts bewegen, kommen sie doch voran.
- In Buganda erzählt man den Kindern, sie suchen beim Scharren die Nadel, die die Ente verloren hat.
- Auf dem Lande werden sie zum Vorbild für die Gemeinschaft. Das „Krähen“ ihres Hahnes am frühen Morgen gilt als Zeichen für alle, aufzustehen und mit der Arbeit zu beginnen.


9. Nsangi - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: male voice, endongo (lyre)
- Lawrence Lubega: male voice, drum

Es gibt viele Gefahren, wenn die Gemeinschaft ein Kind schlecht erzieht, in dem sie dieses verwöhnt.
- Die Geschichte erzählt, was passieren kann, wenn so ein verwöhntes Mädchen heranwächst und einmal heiraten will und seine eigene Familie gründet. Wenn dann die Eltern schon gestorben sind und nicht mehr helfend eingreifen können.

10. Nkalabanda - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: akadongo kabaluru (thumb piano)

Die Erziehung und Unterrichtung der Kinder obliegt der Verantwortung deren Eltern und den älteren Menschen innerhalb der Dorfgemeinschaft.
- Hier wird erzählt, was passieren kann, wenn so ein herangewachsenes Kind die Eltern verlässt und nun eine eigene Familie gründen will.

11. Amawugulu - Buganda region
- Sarah Ndagire: text and female voice
- Israel Kalungi: male voice, engalabi (long drum)
- Lawrence Lubega: male voice, engoma (Uganda drum), ensaasi (shakers)

Die Baganda glauben, dass wenn eine Eule* (Owl) heult, ein Tod oder naher Tod eines Mitglieds der Familie oder der Dorfgemeinschaft bevorsteht.
- In diesem Lied wird erzählt, wie eine Sängerin der Gemeinschaft zu verstehen gibt, welche Rolle die Eule innerhalb der Gemeinschaft hat, die den Tod ankündigen wird. Egal, wo sie sich gerade befindet.
- Wenn die Dorfbewohner nahe der Häuser eine Eule entdecken, gibt es sofort einen Aufruhr, und mit einer Fackel wird diese sofort vertrieben.

*(Mit der Eule ist bei den Bantustämmen auch eine Wahrsagerin oder Zauberin mit magischen Kräften gemeint.)

Lawrence Lubega - Israel Kalungi


Lieder des Volkes der Banyoro

Das Volk der Bunyoro Region ist als Banyoro (Einzahl Munyoro) bekannt. Sie gehören dem Königreich Bunyoro-Kitara in Westuganda an, im Gebiet östlich des Albertsees. Ihr kultureller Führer ist der Omukama (König). Das Königreich Bunyoro-Kitara umfasst die Gebiete Hima, Masindi und Kibale. Ihre Muttersprache ist Runyoro-Rutooro, eine Bantusprache. Runyoro-Rutooro wird auch von der Bevölkerung des Königreichs Toro (Batooro) gesprochen, deren kulturelle Traditionen jenen der Banyoro sehr ähnlich sind.

Sie waren polygam, und die Mitgift wurde oftmals erst nach Jahren der Ehe bezahlt. Der Tod wurde meistens mit Hexenmeistern, Geistern und anderen nicht-menschlichen Medien in Verbindung gebracht. Der Tod wurde somit durch die Tat von schlechten Nachbarn verursacht, die über einen grossen Reichtum an magischen und halb-magischen Mitteln zum Verletzen und Töten von anderen ausgestattet waren. Und somit wurden viele Todesfälle mit Hexenmagie, die von Menschen, die Übles wollten, ausging, in Zusammenhang gebracht. Sie feierten den Neumond und eine jährliche Zeremonie namens "Empango". Das Königreich basierte auf dem Familienoberhaupt "Nyineka". Jedes Dorf besass einen älteren Häuptling, der "Mukuru w'Omugongo" genannt wurde.
Gäste waren stets willkommen und wurden immer bewirtet, auch wenn diese erst nach Mitternacht eintrafen. Ihre Handwerker waren sehr begabt, und es florierte ein kleiner Handel mit Gebrauchsgütern nach aussen. Ebenfalls geschätzt waren ihre Schmiede für die Metallverarbeitung, besonders für die Fertigung von Hacken für die Feldarbeit.

Die Melodien basieren auf einem konstanten mit zwei unterschiedlichen Rhythmen (Runyege und Entongoro). Ihre Vokallinien sind durch massives Jodeln (melismatische Linien) charakterisiert. Ihre Musik ist hauptsächlich responsorial. Sie haben den Ursprung bei den Buschmänner und Negroiden (Schwarzafrikaner), wobei ihre Musik klar pentatonisch ist. Manchmal sind ihre Vokallinien polyphon.

- Runyege / Entongoro Tanz - Dabei handelt es sich um einen zeremoniellen Tanz aus dem Königreich Bunyoro und Toro. Es ist auch ein Werbungstanz, der von der Jugend aufgeführt wird, wenn es für sie Zeit wird, Ehepartner zu finden. Der Tanz wurde nach den Rasseln (Ebinyege) benannt, die an den Beinen der Jungen befestigt waren, um ein Rasseln zu erzeugen - rhythmische Geräusche. Der durch Rasseln erzeugte Ton ist insofern noch aufregender, als er gut synkopiert, wenn der Haupttakt ersetzt wird und alles mit den Rhythmen von Lied und Trommeln eins wird.


Vor langer Zeit kam es im Königreich einmal zu einem Problem, als mehr als 10 Männer dasselbe wunderschöne und hübsche Mädchen heiraten wollten. Und so wurde eine sehr grosse Zeremonie organisiert, zu welcher alle männlichen Kandidaten erscheinen mussten und wo sie zu tanzen hatten. Das Mädchen musste den besten männlichen Tänzer wählen. In dieser Kultur glaubt man, dass die besten Tänzer auch das beste Eheleben bieten können. Diese Zeremonie dient auch dazu, um den Stärksten unter den Männern herauszufinden, da afrikanische Familien ihre hübschen Mädchen nicht schwachen Männern anvertrauen wollen. Der Grund dafür liegt darin, dass das Mädchen während einer Dürreperiode oder Hungersnot einen Ehemann haben sollte, der sich wirklich darum bemüht, Wasser und Nahrung zu finden. Und so ist es in diesem Tanz so, dass der Mann, der als Erster ermüdet, auch als Erster verliert, und jener Mann, der bis zum Schluss tanzt, den Wettkampf gewinnt. Es gab aber ein Problem, als einige Mädchen mit bestimmten Männern verheiratet werden wollten, diese aber als Erste ermüdeten. Es war sehr traurig, aber die Mädchen hatten keine andere Wahl, da ihre Eltern für sie den Ehemann wählten.

Zu den Bantuvölkern von West-Lacustrine gehören die Banyoro, Batooro und Banyankore; man sagt, dass ihre komplexen Königreiche das Produkt der kulturellen Vermischung zweier unterschiedlicher ethnischer Gruppen, der Hima und der Bayira, sind. Man sagt, dass die Hima von den Schafhirten abstammen, die vom Nordosten in das Gebiet eingewandert sind. Von den Bayira glaubt man, dass die Nachfahren jener Landbevölkerung sind, die vor den Hima die Region landwirtschaftlich bewirtschaftet hatten. Die Region Bunyoro liegt in der Ebene Westugandas und umfasst etwa 3 % der Gesamtbevölkerung. Die zentralen Punkte sind Masindi und Hima. Die Region Batooro entwickelte sich aus einem abtrünnigen Segment Bunyoros, das sich irgendwann vor dem 19. Jahrhundert abgespaltet hatte. Die Batooro und Banyoro sprechen Sprachen, die eng miteinander verwandt sind, nämlich Rutooro und Runyoro (eine Bantusprache); sie haben aber auch viele anderen kulturellen Gemeinsamkeiten. Die Batooro leben an der Grenze Westugandas, südlich des Albertsees und umfassen etwa 3,2 % der Gesamtbevölkerung. Vor der Koloniealzeit lebten sie in einem höchst zentralisierten Königreich wie Buganda, das wie die Gesellschaft der Bunyoro aufgebaut war.

- mehr Informationen zum Banyoro Volk siehe: Uganda the country and the people - Bantu tradition


7. Ekirum'ente - Bunyoro region
- Sarah Ndagire: lead voice, yodelling, ullulation
- Israel Kalungi: male voice, endege (ankle bells)
- Lawrence Lubega: male voice, engoma (Uganda drum), engalabi (long drum), endege (ankle bells)

Ein Hochzeitslied aus Bunyoro, das uns durch alle Stationen einer Hochzeit begleitet, vom Beginn bis zum Ende einer traditionellen Feier.
– *Runyege / Entongoro dance“ – Dies ist auch ein zeremonieller Tanz aus dem Königreich Bunyoro und Toro (Batooro). Es ist auch ein Werbungstanz, der von der Jugend aufgeführt wird, wenn es für diese Zeit ist, sich Ehepartner zu suchen.



Lieder des Volkes der Banyankore

Ihre Musik ist durch eine Poesie der alten Art gekennzeichnet, worin in vielen Fällen Tapferkeit mithilfe verlängerter Vokallinien für die Imitation sich bewegender Viehherden gepriesen wird. Ihre Vokalmelodien sind hauptsächlich responsorial und zum Teil polyphon.

Die Region Ankole, die auch als Nkole bezeichnet wird, ist eines der vier Königreiche in Uganda. Dieses Gebiet befindet sich im Südwesten Ugandas, westlich des Edwardsees. Sie besiedeln die Distrikte Mbarara, Bushenyi und Ntungamo. Die Menschen vom Stamm der Rujumbura und Rubando im Rukungiri Distrikt besitzen denselben kulturellen Hintergrund. Das Volk der Ankole wurde für gewöhnlich als Kaaro-Karungi bezeichnet, und der Name Nkore wurde im 17. Jahrhundert nach der zerstörerischen Invasion Kaaro-Karungi durch die Chawaali, dem damaligen Omukama (König) der Bunyoro-Kitara, angenommen. Der Begriff Ankole wurde von der britischen Kolonialverwaltung eingeführt, um das grössere Königreich zu beschreiben, in das die zuvor unabhängigen Königreiche von Igara, Sheema, Buhweju sowie Teile von Mpororo in das Nkore-Reich eingegliedert wurden.

Es wird von einem Monarchen (Mugabe = König) regiert. Das Volk der Banyankore gehört ebenfalls der Bantu-Gruppe an; sie sind grossartige Rinderhirten. Sie züchten Kühe mit langen weissen Hörnern, die Fleisch, Milch und andere Produkte liefern und für die Bauern sehr wertvoll sind. Die Züchter sind so stolz auf ihre Rinder, dass sie grosse Herden davon besitzen, und diese Tiere beeinflussen das tägliche Leben, insbesondere dabei die Rituale, die Musik und die Tänze, sehr stark. Viele Lieder handeln von Kühen. Die Gedichte umfassen auch Lieder, die von Männern erzählen, die grosse Herden besitzen, sie erzählen von deren einzelnen Fähigkeiten und ihrer speziellen Tradition der Autorität innerhalb der Gesellschaft, sie erzählen von tapferen, reichen und grossartigen Kriegern, die wunderschöne Frauen haben.

Für Frauen und Mädchen über 6 Jahre ist es verboten, Eier, Huhn und Schwein zu essen und Ziegenmilch zu trinken. Fisch war für alle Mitglieder dieses Stammes verboten. Bei den Bahima gibt es im Zusammenhang mit dem Trinken von Milch zahlreiche Verbote und Tabus. Es ist nicht erlaubt, Milch zu trinken und gleichzeitig etwas zu essen, da Milch nicht mit anderer Nahrung im Magen zusammenkommen durfte.

In der Legende wird erzählt, dass der Schöpfer Ruhanga auf die Erde kam und sich hier niederliess. Er war auch ihr Hauptgott und man verehrte ihn sehr. Er wurde beigezogen, wenn es Probleme gab, oder man versuchte es auch durch Zauber oder schwarze Magie. Jede Familie hatte dabei ihren eigenen Gott, dem sie ebenfalls huldigte und Opfer brachte. Man baute eigens dafür einen Familienaltar. Der Tod wurde nicht in natürlicher Art verstanden, es war Zauberei, die den Menschen verhext haben soll und ihn in den Tod führte. Gemäss ihrer Tradition wurde der Tod Hexerei, Unglück und dem schlechten Einfluss der Geister der Nachbarn zugesprochen. Es gab dafür sogar ein Sprichwort: „Tihariho mufu atarogyirwe“, was so viel bedeutet wie “Es gibt niemanden, der stirbt, ohne dass er verhext wurde”. Sie fanden es schwer daran zu glauben, dass ein Mensch stirbt, ohne dass sein Tod auf Hexerei oder die Bösartigkeit anderer Menschen zurückzuführen ist. Demgemäss konsultierte die Familie nach jedem Tod einen Hexendoktor, um herauszufinden, wer für den Tod dieser Person verantwortlich war.

Der Verstorbene verblieb so lange im Haus, bis alle wichtigen Verwandte sich versammelt hatten. Bei den Bayiru wurde der Verstorbene auf dem Gelände oder der Plantage beerdigt. Die Bahima wurden im Tiergehege (Rinder-Kraal) beerdigt. Die Beerdigung erfolgte am Nachmittag, und die Körper wurden so begraben, dass sie nach Osten ausgerichtet lagen. Eine Frau wurde auf der linken Seite ihres Ehemannes begraben. Für Frauen wurden drei Tage Trauerzeit verordnet, für Männer vier Tage. Während der Trauerzeit kampieren und schlafen alle Nachbarn und Verwandte im Haus des Verstorbenen. Während dieser Zeit durfte die gesamte Nachbarschaft nicht graben oder arbeiten. Man glaubte, dass derjenige, der während dieser Zeit körperlicher Arbeit nachging, Schuld dafür trug, wenn das gesamte Dorf von Graupelgewittern heimgesuchtm, wurde. Eine solche Person wurde auch als Hexenmeister angesehen. Dass die Nachbarn in dieser Zeit keiner Arbeit nachgingen, gilt als Trost und Ehrbezeugung für die Verwandten.

- mehr Informationen zum Banyankole Volk siehe: Uganda the country and the people - Bantu tradition


4. Amaaka gaguma - Banyankole
- Sarah Ndagire: female voice, engalo (handclapping)
- Israel Kalungi: male voice, engalo (handclapping)
- Lawrence Lubega: male voice, engoma (Uganda drum), ensaasi (shakers), engalo (handclapping)

Das Lied erzählt von den Nöten eines Mädchens, das zu einer traditionellen Hochzeitsvereinbarung nichts zu sagen hat. Den Riten nach (Tradition) entscheiden die Eltern darüber, wer wen heiraten wird und manchmal ohne das Wissen des betroffenen Mädchens. Die Eltern des Bräutigams bezahlen ein entsprechendes Brautgeld; es werden Übereinkommen getroffen, wann das Mädchen abgeholt wird.
– Heute aber planen der Junge und das Mädchen die Hochzeit selbst, ohne Wissen und Einverständnis ihrer Eltern.

Lawrence Lubega - Israel Kalungi

Instrumente


adungu bass

Adungu, AdeudeuBogenharfe - Saiteninstrument

Die achtsaitige Ennanga der Buganda und die sechssaitige Adeudeu (Bogenharfe) der Iteso haben eine ähnliche Form wie die acht- oder mehrsaitige Adungu aus der westlichen Nilregion.

Die Adungu ist eine neunsaitige (gebogene) Harfe der Alur-Stämme aus dem nordwestlichen Uganda. Sie ist der Tumi-Harfe der benachbarten Kebu-Stämme sehr ähnlich, und sie wird auch von den Lugbara und Ondrosi in dieser nordwestlichen Region rund um den Nil verwendet. Die Harfe wird verwendet, um epische und lyrische Lieder zu begleiten, und sie wird auch als Soloinstrument oder in Ensembles eingesetzt. Spieler der Bogenharfe besassen bereits immer einen hohen sozialen Status, und sie gehören auch zum königlichen Gefolge. Heute wird die Bogenharfe nun auch in Kirchen gespielt.
Die Adungu besteht aus einem bogenförmigen Hals, einem Resonanzkörper aus Holz, in welchem der Hals befestigt ist, sowie aus einer Reihe parallel geführter Saiten unterschiedlicher Länge, die gezupft werden. Die Saiten sind an einem Ende am Resonanzkörper befestigt und laufen in einem schiefen Winkel zum Hals hin aus, wo sie befestigt sind und mithilfe von Wirbeln gestimmt werden.
Die erste, zweite und dritte Saite sind in Oktaven mit der sechsten, siebten bzw. achten gestimmt. In der traditionellen Musik ist das Instrument pentatonisch (fünf Töne) gestimmt, es kann im modernen Stil aber auch in einem diatonischen Mass gestimmt werden.




- Endingidi - AdigirgiRöhrenfiedel - einsaitige Fiedel - Saiteninstrument

Dieses Instrument ist in den Regionen Buganda, Busoga, Ankole, Kigezi, westlicher Nil und Acholi bekannt. Es besteht aus einer einzelnen Saite, die an einem biegsamen Stock befestigt ist und manchmal einen Resonanzkörper besitzt. Anders als andere Einsaiteninstrumente wird diese Fiedel mit einem Bogen gespielt.



- Amadinda - Embaire - Entaara - Akadinda – Xylophon - Schlaginstrument

Das Xylophon ist in der Bantu-Region sehr beliebt. Die Stäbchen sind entweder durch lange Stöckchen (bei den Baganda) oder durch kurze Stöckchen voneinander getrennt und auf Bananenstielen befestigt. Die Bakonzo und die Basoga verwenden sowohl kurze als auch lange Stöckchen. Die Stäbchen werden an ihrer Position gehalten, indem ein Faden durch kleine Löcher im Holz gefädelt wird.



-Akogo - Likende - Akadongo - Sansa - Mbira - Akalimba – Daumenklavier - Schlaginstrument

Für dieses Instrument gibt es viele verschiedene Namen: Kalimba, Sansa und Mbira sind die am weitesten verbreiteten Bezeichnungen. Dieses Musikinstrument besteht aus einer Reihe flexibler Metall- oder Rohrzungen unterschiedlicher Länge, die an einer Holzplatte oder an einem trapezförmigen Resonanzkasten befestigt sind. Heute wird der Resonanzkasten aus Kiaatholz gebaut, und die Zungen bestehen aus hochqualitativem Federstahl. Der Musiker hält das Instrument in beiden Händen und zupft mit seinen Daumen die leicht nach oben gedrehten freien Enden der Zungen. Die Anzahl und Anordnung der Zungen oder Lamellen variiert regional. In Uganda wird das Instrument gewöhnlich als Soloinstrument gespielt, um etwa den einsamen Treck eines Reisenden oder die lange Wachzeit eines Nachtwächters zu erleichtern. Das Instrument begleitet ein Repertoire an "Liedern zum Nachdenken" oder von Männern und Frauen gesungenen Trauerliedern.

In Buganda ist das Instrument als "akadongo kabaluru" oder "kleines Instrument des Alur-Stamms" aus der nordwestlichen Nilregion bekannt. Die Mbuti-Pygmäen in Amba verwenden Rattanrohrtasten sowie einen U-förmigen Steg. Der Stamm der Basoga spielt verschiedene Sansastile.
Sansas werden gewöhnlich in eine diatonische G-Dur-Tonleiter gestimmt, obwohl sie jederzeit in eine beliebige Tonleiter zurückgestimmt werden können.


In der afrikanischen Tradition bringen die Trommeln jene Energie zum Vorschein, die ein musikalisches Spiel vorantreibt. Musik ist nicht nur Unterhaltung, sie ist vielmehr an die visuellen und dramatischen Künste und auch im grösseren Sinn an das Leben selbst gebunden. Trommeln können zur Kommunikation eingesetzt werden, so etwa um Information und Signale durch die Imitation der Sprache zu übertragen.
Viele afrikanischen Sprachen sind sowohl tonal (d.h. die Bedeutung hängt von den Abwandlungen der Tonhöhe ab) als auch rhythmisch (Akzente können dauernd sein), wodurch die Sprache eine musikalische Qualität erhält, die dadurch von Trommeln oder anderen Instrumenten imitiert werden kann. Trommelmusik und Tanz sind ständige Begleiter bei vielen Arten von Zeremonien wie Geburt, Hochzeit und Beerdigung.



- Engalabi – Lange Trommel - Schlaginstrument

Diese traditionelle Trommel besitzt einen Kopf, der aus Reptilienhaut gefertigt und an einem hölzernen Resonanzkörper befestigt ist. Die Engalbi aus der Region Buganda spielt bei Zeremonien und im Theater eine sehr wichtige Rolle. Sie wird als "Okwabya olumbe" bezeichnet, d.h. Nachfolgers eines Verstorbenen; es gibt in der Lugandasprache der Baganda das Sprichwort "Tugenda mungalabi", was so viel heisst wie, wir gehen zur Engalabi, d.h. "lange trommeln".
Beim Spielen der Trommel dürfen nur die blossen Hände verwendet werden.



- Engoma – Ugandische Trommel - Schlaginstrument

Embuutu; grosse Trommel, Empuuny; Basstrommel

Während grössere Versionen dieser Trommel traditionellerweise aus alten Hartholzbäumen geschnitzt werden, sind diese Trommeln heute aus Kieferholzplatten gefertigt, die gemeinsam wie Fässer zusammengesetzt sind. Kleinere Trommeln werden auf einer Drehbank laminiert und gedreht und können einen Strick besitzen, um das Instrument zu tragen. Alle diese Trommeln besitzen Köpfe, die aus Haut gefertigt sind, die von Stiften gehalten wird, die in die Seiten der Trommeln gehämmert wurden.



- Ensaasi - Akacence - Enseege – Schüttelrohre- Schlaginstrument

Schüttelrohre bestehen aus Kürbis- oder Muschelpaaren, die manchmal Stockgriffe besitzen: Sie werden zur Begleitung traditioneller Instrumente verwendet. In den zentralen und nördlichen Regionen in Uganda (z.B. Alpaa Region) gibt es Schüttelrohre, die einen kontinuierlichen Ton erzeugen, wenn die Perlen sich im Kürbis oder in der Muschel von einer Seite zur anderen bewegen. Im Allgemeinen erzeugen diese Schüttelrohre dadurch ein Geräusch, dass viele kleine Objekte wie etwa Kieselsteine im Inneren des Körpers gemeinsam geschüttelt werden.

- mehr Informationen zu Traditional instruments of the Uganda people und Traditional dance of the Uganda people

Revidiert von Hermelinde Steiner


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