Face Music - Catalog - Ensemble Temuzhin
  • Altai-Khangain-Ayalguu 2 - Ensemble Temuzhin - Traditional Songs of Mongolia




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P & C December 1998
- Face Music / Albi

- last update 03-2016


- FM 50026 - P & C 1998
more information songs in German

Traditionelle Lieder aus der Mongolei

- Das Folk und Lieder Ensemble Temuzhin wurde 1990 von der "Khan-Altai" Foundation gegründet.
- Temuzhin war der Knabenname des einst grossen "Dschingis Khan", der nicht nur ein Krieger und Eroberer war, sondern auch die Kunst liebte und es verstand, diese an seinem Hofe zu fördern.
- Weitere Lieder und Informationen über die Mongolei, siehe: Duo Temuzhin - "Altai-Khangain-Ayalguu" FM 50023 und Ensemble Ardiin Ayalguu - "Solongo" FM 50024

Cemel - Ovoo

1. Khoojiimaa
- Yavgaan: voc, tömör hel khuur, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Die Frau mit dem Namen Khoojiimaa schaut in die Steppe hinaus und träumt von der Liebe, dem Alltag und ihrem Glück.

2. Khögön-Khaan uuliin magtaal
- Yavgaan: voc, bells, höömij, Amarjargal: morin khuur - (magtaal)
Loblied auf den Berg (uul) mit dem Namen Khögön-Khaan.

3. Üülen bor
- Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Lied auf den wolkengrauen Braunen (üülen bor - gemeint wird damit ein Pferd mit einem wolkengrauen-braunen Fell). Es ist ein gutes Pferd und man liebt es.
- Die Mongolen geben den Pferden keine eigentliche Namen, wie wir es gewohnt sind, sie bezeichnen sie nach ihrer Färbung
.
4. Bamboo
- Yavgaan: hulsan hel khuur - Bambus-Maultrommel - trad. Melodie - solo

5. Tsenkherlen kharagdakh Uuls - Khonin joroo mori
- Yavgaan: tömör hel khuur, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - zwei kurze Lieder (bogino duu)
- Silberblaue Bergen am Horizont (tsenkherlen kharagdakh uuls). Besungen wird deren Ausstrahlung und Schönheit.
- Gemütlich trippelndes Pferd (khonin joroo mori). Die Mongolen lieben ein Pferd mit diesen Eigenschaften und hoffen, ihr Partner möge auch einen solchen Charakter haben.

6. Algirmaa
- Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Nach dem der Mann in den Militärdienst gerufen wurde, haben seine Eltern seine Gattin aus dem Haus gejagt. Nun wartet Algirmaa geduldig auf die Rückkehr ihres Gatten. Endlich kommt dieser zurück und holt sich seine Frau wieder ins Haus.

7. Baruun mongoliin mörgöliin aya
- Yavgaan: aman tsuur, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - Melodie aus der Westmongolei
Lied auf die Westmongolei. Gepriesen wird das schöne Land, dessen Reichtum mit den freundlichen Bewohnern und den vielen Pferden.

8. Shar khad
- Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Gelber Fels (shar khad). Gelobt wird hier die Mutter, deren Liebe, Zuneigung, Hingabe und Arbeit sehr geschätzt wird.

9. Khonindoo yavaad
- Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - trad. Lied der Darchat (ein Stamm der Mongolen, die im Norden bei der Grenze zu Tuva leben) mit satirischem Inhalt.
Ein Schäfer (khonindoo yavaad) arbeitet sehr hart für das Wohl seiner Familie. Er hütet jeden Tag die grosse Herde und umsorgt die Jungen. Doch seine Mutter ist damit nicht zufrieden und meint, dass ihr einziger Sohn noch mehr arbeiten sollte.

10. Khonkhon tsetseg
- Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Schneeglöckchen (khonkhon). Ein Lied auf die erwachende Natur und den nahenden Frühling, wenn die Schneeglöckchen kommen, der erste Regen fällt und die ganze Welt neu erblüht.

11. Morin khuur
- Amarjargal: morin khuur - solo - trad. Melodie

12. Junden Göögöö
- Yavgaan: aman tsuur, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Die Legende erzählt von einem schönen und jungen Mann mit dem Namen Junden Göögöö. Dieser lebte Mitte des 19. Jahrhunderts in der Region des Khalkh Flusses (Dornod-Aimak). Er war ein gewandter Ringer, Bogenschütze und auch ein guter Sänger. Er trug langes Haar gleich einer Frau und hatte dunkle Haut.
Wenn die mongolischen Mädchen von einem schönen jungen Mann sprechen, sagen sie heute noch Junden Göögöö.

13. Khoid goidiin ayalguu
- Yavgaan: hulsan hel khuur, höömij - solo - trad. Melodie aus der Westmongolei

14. Ardiin ayalguu
- Amarjargal: morin khuur - solo - trad. Volksmelodie
Wodka Lied (arkhinii shog). Ein wenig trinken schadet niemandem, doch wenn man zuviel trinkt, geratet alles ausser Kontrolle.

15. Arkhinii shog
- Yavgaan: voc, tömör hel huur, höömij, Amarjargal: morin khuur - kurzes Lied (bogino duu)
Wodka Lied (arkhinii shog). Ein wenig trinken schadet niemandem, doch wenn man zuviel trinkt, geratet alles ausser Kontrolle.
16. Dschingis khaanii magtaal
Yavgaan: voc, tömör hel khuur, höömij, khun tovshuur, khengereg (Pauke - grosse Trommel), Amarjargal: morin khuur - (magtaal)
Loblied auf den grossen Dschingis Khan.

17. Khan-Khentiin magtaal
- Yavgaan: voc, hel khuur, Amarjargal: morin khuur - (magtaal)
Loblied auf den Berg Khan-Khentiin.

18. Sukhee gol
- Yavgaan: voc, tömör hel khuur, khun tovshuur, Amarjargal: morin khuur - kurzes Lied (bogino duu)
Gelobt wird der Fluss Sukhee.

19. Uliastai gol
- Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Ein Mädchen steht am Ufer des Flusses Uliastai und denkt nach, wie sie diesen nun überqueren kann, um so rasch wie möglich zu ihrem Geliebten zu gelangen.

20. Tiijüü khot
- Selenge: yoochin - solo - kurzes Lied (bogino duu)
Eine Musikerin spielt in einer Bar im Zentrum der Stadt (khot) mit dem Namen Tiijüü. Sie ist glücklich dabei und geniesst es, von den Zuhörern beachtet zu werden. Doch stört sie des öfteren ein Betrunkener, der sie anspricht und zu einem Glas einladen will, was sie eigentlich nicht mag und sich deswegen ärgert.

21. Taliin tavan tolgoi
- Yavgaan: tömör hel khuur, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Kopfberge (tolgoi). Eine Gattin wartet auf die Rückkehr ihres Gatten, der zur Zeit für fünf Jahre im Militärdienst weilt.

22. Gunan khar
- Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Lied auf ein dunkles Pferd (gunan khar). Es ist ein gutes Pferd, dieses Schwarze.

23. Zambaga yagaan tsetseg
Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Magnolienblüte (zambaga yagaan tsetseg). Lied auf den Magnolienbaum mit seinen rosaroten Blüten.

24. Mongol ardiin ayalguu
- Selenge: yoochin - solo - langes Lied (urtiin duu) - trad. Melodie

25. Gangiin nogoo
- Amarjargal: morin khuur - solo - kurzes Lied (bogino duu)
Lied auf das saftige Gras (nogoo) am Gangiin Fluss.

26. Tokhoi zandan mod
- Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Lied auf den Edelholz-Baum (zandan mod).

27. Sumya noyon
- Yavgaan: voc, Amarjargal: morin khuur, Selenge: yoochin - kurzes Lied (bogino duu)
Die Gattin des Königs Sumya schwankt zwischen der Liebe zum König und zu einem Lama (Mönch) hin und her und kann sich einfach für keinen entscheiden. Der König liebt sie sehr und möchte, dass sie sich doch endlich für ihn entscheidet und auf diese Zwischenspiele verzichtet.


Instrumente

Die nomadischen Hirten in der Mongolei spielen, wie andere zentralasiatische Nomaden auch, Saiten- und Blasinstrumente.

Schlaginstrumente wurden nur im Zusammenhang mit Schamanismus und Buddhismus gespielt, deren Ursprung im tibetischen Lamaismus zu finden ist, auch beim "Tsam Tanz", der im 8. Jahrhundert in der Mongolei erstmals aufgeführt wurde.

- Hel khuur (Maultrommel)
Die Maultrommel wird aus Messing oder Stahl hergestellt. Früher wurde diese aus Holz oder Bambus gefertigt. Am Metall in Hufeisenform wird eine elastische Feder gleich einem Vibrator befestigt, welche man als Zünglein bezeichnet. Der Spieler legt den länglichen Teil des Instrumentes in den Mund, dabei drückt er sie leicht an die Vorderzähne. Der Ausführer bringt das Züngchen mit der rechten Hand in Bewegung. Die Höhe der Klänge wird mittels Veränderung der Mundhöhle, die gleichzeitig als Resonanzkörper dient, bestimmt.

- Tsuur (Blasinstrument)
Die "Tsuur" ist ein traditionelles mongolisches Blasinstrument (Flöte), gefertigt aus "uliangar"-Holz (Riesenkerbel, ein Doldengewächs). Melodie und Klang erinnern an den Wasserfall am Jevin-Fluss. Die "Aman tsuur", gefertigt von den Altai-Uriankhai Stämmen sind besonders beliebt und haben den besten Klang.

- Khun tovshuur - Tovshuur (Saiteninstrument)
Die "Khun tovshuur" ist ein zweisaitiges lautenartiges Saiteninstrument, ähnlich der tuvanischen, altaischen und kasachischen Laute. Korpus und der Hals werden aus Zedernholz geschnitzt. Der Korpus wird oft mit weichem Leder von Wildtieren, Kamel- oder Ziegenfell überzogen. Die Saiten sind aus Pferdeschwanzhaaren gewunden. Die beiden Saiten werden im Abstand einer Quarte gestimmt.
Die Westmongolen verwenden diese Laute zur Begleitung von "tuuli" (heroisch-epische Sagen) und "magtaal" (Loblieder).

- Morin khuur (Saiteninstrument - Pferde-Kopf-Geige)
Die Pferde-Kopf Geige ist ein typisch traditionelles, zweisaitiges Instrument der Mongolen. Der Boden und der Hals sind aus Holz gefertigt. Das Ende des Halses hat die Form eines Pferde-Kopfes, und der Klang ist vergleichbar mit dem einer Violine oder einem Cello. Die Saiten werden aus getrockneten Hirsch- oder Bergschafsehnen gewunden. Es wird mit einem Bogen gespielt der aus Weidengerte gefertigt wird und mit Pferdeschwanzhaaren bespannt ist, die mit Lärchen- oder Zederholzharz bestrichen werden.
Man verwendet das Instrument zum Spielen von mehrstimmigen Melodien. Beim Streichen durch den Bogen wird die neue Melodie gespielt und gleichzeitig erklingt die gestrichene Saite nach. Dieses Instrument ist das weitverbreitetste in der Mongolei, und man braucht es bei vielen Gelegenheiten wie dem Zelebrieren von Ritualen, bei der Begleitung von Tänzen oder Liedern, auch werden Geräusche der Pferdeherden wiedergegeben.
Man sagt, das Instrument sei verbunden mit einem hübschen Jüngling. Man spielt es auch, wenn ein Mutterschaf nicht willig ist, sein Junges zu stillen.
Eine Legende erzählt von der Entstehung dieses Instrumentes. Ein Mongole vermisste sein gestorbenes Pferd sehr, so dass er durch Verwendung des Pferdekopfes, der Knochen und der Pferdeschwanzhaare sich ein Instrument baute und begann darauf zu spielen, vorab vertraute Geräusche, die er von seinem geliebten Pferde so vermisste.

- Yoochin (Saiteninstrument)
Kastenzither - Hackbrett mit 13 Doppeldrahtsaiten. Diese werden mit zwei Holz-Schlagstöcken angeschlagen, mit sog. zwei kleinen Holzhämmerchen (vergleichbar mit der Santur der Perser). Das Schallbrett ist aus schwarzem Holz und reich mit Ornamenten verziert.
Das Instrument war nur den Städtern bekannt und wurde vorerst auch nur von ihnen gepielt.

Uugantsetseg - dance


Vokalmusik

- Urtyin duu - langes Lied (long song)
melismatisch und reich verziert, langsame Tempi, lange Melodien, grosse Intervalle, hat keinen festen Rhythmus
Es wird in Strophenform gesungen, ohne eigentlichen Refrain und mit voller Stimme und in höchster Lage. Die Melodie hat einen Mantel, man singt mehr als drei Oktaven und verlangt eine strenge Einhaltung der Atmung. Die Atmung ist eigentlich frei, doch man hat sich an strenge Vortragsregeln zu halten, so wenig wie möglich Pausen zum Luft holen machen und darf keine Ornamente unterbrechen. Je länger und reichhaltiger die Stimme gehalten werden kann, um so grösser die Aufmerksamkeit der Zuhörer und umso eher eine hohe Annerkennung beim Auftritt.
Die Leute gebrauchen diese langen Lieder vor allem, wenn sie in der offenen Steppe allein sind und langsam voran reiten. Das Repertoire ist Ausdruck für die Freiheit und die Weite der mongolischen Steppen und begleitet auch zyklische Riten des Jahres und Zeremonien des alltäglichen Lebens. Es bildet einen wesentlichsten Bestandteil bei Festen in den Rundzelten und unterliegt strengen Vortragsregeln.
Es gibt drei Kategorien von langen Liedern:
- das Ausgedehnte mit ununterbrochen fliessenden Melodielinien, üppig verziert, lange falsettierte Passagen enthaltend,
- das Gewöhnliche ist kürzer, weniger ausgeziert und verzichtet auf das Falsett,
- das Verkürzte hat Kurzverse, Kehrreime und sprunghafte Melodieverläufe.

- Bogino duu - kurzes Lied (short song)
strophisch, syllabisch, rhythmisch gebunden, wird ohne Verzierungen vorgetragen.
Bei Feierlichkeiten werden niemals kurze Lieder verwendet, da diese spontan improvisiert werden und eher satirischer Natur sind. Sie haben oft Dialogform und handeln von bestimmten Freunden und Begebenheiten. Sie erzählen oft in lyrischer Form von der Liebe, dem Alltag oder von Tieren, insbesondere von Pferden.

- Tuuli - heroisch-epische Sagen (heroic-epic myth)
Mongolische Epen erzählen von erbitterten Kämpfen der guten Mächte gegen die Kräfte des Bösen und sind literarisch hochrangige Dichtungen.
Der Epenvortrag war stets an Rituale gebunden, und man schrieb ihm magische Kräfte zu. Naturgeister sollten durch das Vortragen von Epen günstig gestimmt werden, und man versuchte damit die bösen Geister zu vertreiben. In der Regel fand der Epengesang in den runden Filzzelten der Hirten während der Suche nach einem Winterquartier, vor Jagden oder Schlachten, bei Unfruchtbarkeit oder Krankheit statt.

- Magtaal - Loblied (Praising songs)
Loblieder (magtaal) werden gesungen zu Ehren der lamaistischen Götter und Naturgeister, Helden oder einzelner Tiere. Epentexte enthalten auch Lobgesänge an Berge, Flüsse, die Natur allgemein. Eine uralte Tradition, wie sie heute noch lebendig gehalten wird von den Stämmen im Raume des Mongol-Altai im Westen der Mongolei.

- Khöömij - Obertongesang (overtone singing)
Er wird vor allem bei gesellschaftlichen Anlässen, wie beim Essen oder Trinken vorgetragen.
Bei den Mongolen wird der Obertongesang Höömij (= Kehle) genannt. Der Sänger singt über einem tiefen, anhaltenden Grundton (Bordun) eine Melodie. Es kommen verschiedene Techniken zur Anwendung, wobei die Resonanzräume und der Stimmsitz unterschieden werden: Kharkhiraa = Lunge, Khamriin = Nase, Tövönkhiin = Kehle und Bagalzuuriin = Hals. Der Klang wird durch die Art der Mundöffnung, Zungenlage, Zahnstellung, Kehle, Nase und Lippen geformt. Es werden immer gleichzeitig zwei Töne gebildet, wobei der Grundton gehalten wird.
Den Obertongesang in verschiedenen Stilen findet man auch bei den Türkstämmen wie bei den Baschkiren aus dem Ural, deren Stil Uzliau heisst, bei den Chakassen, die ihren Obertongesang Khai nennen, bei den Altaiern, die ihren Obertongesang Koomoi nennen und den Tuvenern mit ihrem Khoomei.
Der Obertongesang wird von Völkern in Sibirien sowie von den Kasachen und den mongolischen Stämmen heute noch praktiziert. Es handelt sich dabei um eine spezielle Gesangstechnik, bei der Obertöne oder Teiltöne zusätzlich zum Grundton deutlich erklingen, d.h. eine zweite Stimme schwebt über der ersten, der Grundstimme. Wer diese Gesangstechnik beherrscht kann den Oberton sogar lauter klingen zu lassen als den ursprünglichen Grundton. Mitunter ist dieser nicht einmal mehr hörbar. Ferner ist es möglich, zum Grundton einen weiteren orgelartigen Ton hinzukommen zu lassen, der eine Oktave tiefer liegt, also eigentlich ein Unterton ist. Auch diese Technik wird häufig von Obertonsängern verwendet. So tragen die Türkstämme im Altai ihre Texte oft in Niederton-Kehlkopfstimme (Strohbassregister, tiefe Frequenz bis zu 20 Hz) vor.

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