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Im Ensemble Khan Bogd wirken junge, talentierte Künstler aus der Mongolei, die bereits erfolgreich Erfahrung mit Konzerten in Europa und in den USA gesammelt haben. Sie lernten sich während ihrer Studienzeit kennen und arbeiten seither in verschiedenen Projekten zusammen.
Die mongolischen Lieder weisen ein grosses Repertoire auf. Musik verbreitete sich anlässlich von Festen und durch Unterricht von Haus zu Haus. Das Familien- oder Clan-Treffen stellte eine gute Möglichkeit dar, sich zu treffen und gemeinsam zu singen, von anderen zu lernen und eine neue Melodie mit nach Hause zu nehmen. Auf diese Weise wurden die alten Muster, die in verschiedenen Ecken der Mongolei dargebracht wurden, durch die lokalen Meister für die gesamte Nation erhalten.
Mit der aktuellen Formation will man im Repertoire vermehrt auf die Stimme der Frauen der Steppen hinweisen. Es werden Lieder vorgetragen, die den Rollen der Frauen in ihrer sozialen Verantwortung dieser Nomaden gerecht werden. Sehnsucht nach dem Geliebten (Liebeslieder), Arbeitslieder (über den Umgang mit Tieren, wie z.B. das Melken), Wiegelieder (Verantwortung als Mutter und Erzieherin), Heilungslieder (Schamanin - Verantwortung für das Wohl der Familie), Hochzeitslieder, Totenklagen und auch rituelle Lieder zu besonderen Anlässen (Familienfeste, Mondwechsel, Jahreszeiten etc.).
- Ensemble
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Credits:
Battulga Nomin-Erdene female voice
Gankhuyag Uyanga khuuchir, female voice
Gankhuyag Solongo yatga, female voice
Buyankhishig Togtokhjargal - morin khuur
Ganburged Bukhchuluun - morin khuur, khöömij
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- Folktanz
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Bei den westmongolischen Stämmen und den Tsalchchin wird beim Tanz (Volkstanz "bij" - "bielgee") vorrangig der Oberkörper bewegt. Mit ihren Bewegungen bringen sie auch ihre Identität, das Geschlecht, die Sippe und ethnische Zugehörigkeit zum Ausdruck. Neben den geschlechtsspezifischen Tanzbewegungen werden ebenfalls typische Tätigkeiten aus dem Alltag, aus dem nomadischen Hirtenleben, der täglichen Arbeit auf dem Felde oder der Geschichte ihres Stammes vorgetragen. Diese Tänze werden vorwiegend bei Festen in den Ger (runde Hirtenzelte), bei Feiern des örtlichen Adels oder in Klöstern getanzt.
Jeder Stamm hat besondere Eigenheiten. |
- Contortionist (Körperakrobatik)
Die Darbietungen von besonders geschätzten Künstlern am Hofe, die ihre Körper auf eine solche Art und Weise drehten und verdrehten, dass dadurch eigenartige und schwierige Muster erzeugt wurden. Diese Kunst ging über die Jahrhunderte nicht verloren. Die Akrobatik und damit in Zusammenhang stehende Bewegungsformen wurden bis zu dem Punkt perfektioniert, dass es keine Position oder Stellung gibt, die nicht von einem Körperakrobatikkünstler eingenommen werden kann.
- Religiöser Tanz - "Tsam"
Eine wichtige Rolle spielten in der Mongolei die Mysterientänze, die mit Musik begleitet wurden. Bei rituellen Tänzen trugen Mönche Tanz-Masken aus Papiermaché. Sie symbolisieren den Kampf der Götter gegen die Feinde. Nach den Vorstellungen des Animismus, der ältesten Schichten der alten Religionen (z.B. Bon-Religion), ist die ganze Natur belebt. Menschen und Tiere sind von guten und bösen Wesen umgeben.
Stageplan:
Ensemble Khan Bogd (quintet)
Review:
- published by Ethnotempos
- published by Kwadratuur.be - cd Ayalguu - 2006
- published by Handelsblad.be - Sfinks - 2006
- published by Kwadratuur.be - Sfinks - 2006
- published by Bündner Tagblatt - 23.8.2006
- published by Bündner Tagblatt - 29.8.2006
- published by Novitats - 1.9.2006
- published by Ethnotempos No.45 - CD Chinggis + Ardiin Ayalguu
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Latest compact discs:
- "Ayalguu - Vol. I": FM 50043 - "Magtaal / Höömij - Vol. II": FM 50044
- "Chinggis Ayalguu - Vol. III" -- FM 50051 - "Ardiin Ayalguu" - Vol. IV - FM 50052
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